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ALPEN.WANDERN

Durchatmen. Die frische Bergluft genießen. Über Almen spazieren, durch Wälder streifen, vorbei an glasklaren Bergseen und schroffen Felsen. Und dabei den Blick schweifen lassen über die weitläufige Bergkulisse von Kapall, Galzig, Valluga und Rendl – ein rund 300 Kilometer langes Wegenetz ermöglicht es, die abwechslungsreiche Bergwelt des Arlbergs nach Herzenslust zu entdecken.

Die hochalpine Landschaft ist nicht nur Experten vorbehalten, auch weniger geübte Alpinfans können in St. Anton am Arlberg auf leichten Touren Höhenluft schnuppern.

Hinauf geht’s ganz bequem mit den Arlberger Bergbahnen, oben angekommen, warten gut markierte Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und rund 30 Möglichkeiten zur Einkehr – von der Alm bis zum Bergrestaurant.

Das bestens markierte Streckennetz bietet eine enorme Vielzahl an Varianten:

Bereits nach wenigen Tagen, so heißt es, spüren viele Spaziergänger und Wanderer die positiven Effekte des Trainings: Dank der Höhenluft verbessert sich die Kondition fast von alleine – ein Effekt, der jedes Jahr viele Sportler zum speziellen Ausdauer-Training nach St. Anton am Arlberg lockt. Wie gesund der Urlaub in den Bergen ist, hat die AMAS-Studie eindeutig belegt. Das Projekt, das vor wenigen Jahren in der Arlberg-Region durchgeführt wurde, stellte übrigens die erste wissenschaftliche Untersuchung über die medizinischen Auswirkungen eines mehrwöchigen Wanderurlaubs in alpiner Höhenlage dar. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll: Bereits nach wenigen Tagen wirkt sich die frische Luft in Kombination mit Bewegung spürbar positiv auf Stoffwechsel, Blutdruck, Gewicht und nicht zuletzt auch auf das Gemüt aus.

Auch Anfänger und Wiedereinsteiger finden viele einfache Routen, auf denen sie ganz sanft Schritt für Schritt ihre Leistungsfähigkeit steigern können. Zu den eher leichten Touren zählen beispielsweise der Schlosskopfweg, hinauf zu einer Kapelle und der Mühltobelweg, der in die gleichnamige Schlucht führt. Dort geht es auf einem gut gesicherten Steg, zum Teil auch über Treppen, vorbei an einem Wasserfall.

Vieles über die Geschichte der Region erfährt der Wanderer auf dem „Historischen Weg“: An der Strecke von St. Jakob-Gand hinauf zum Arlbergpass nach St. Christoph stehen zahlreiche Schautafeln, die Einblicke in historische Daten und Ereignisse geben. Einen herrlichen Ausblick garantieren die Wanderungen zu Ulmerhütte (2279 Meter), Sattelkopf (1985 Meter), Leutkircherhütte (2261 Meter) oder zur Kaltenberghütte (2089 Meter).

Wer die Schönheit der Alpen abseits der üblichen Touristenpfade erleben möchte und dabei Einblicke in die tief verwurzelte Kultur der Region bekommen möchte, sollte sich für den Adlerweg entscheiden. Hier heißt es "Wandern mit allen Sinnen" – Besinnliches und Erstaunliches, Naturerlebnis und Abenteuer, Genuss und Kultur erleben.

Diejenigen, die am liebsten in Gesellschaft wandern, können an geführten Touren der Bergwanderschule St. Anton am Arlberg teilnehmen: An der Seite geschulter Bergführer entdecken die Urlauber entlegene Winkel und traumhafte Fleckchen, von denen aus sie herrliche Ausblicke genießen. Natürlich kennen die Wanderführer nicht nur die schönsten Plätze in der Natur, sondern auch urige Hütten für eine gemütliche Jause.

Das 300 Kilometer lange Streckennetz mit seinen landschaftlich reizvollen Wegen wurde mit dem Wandergütesiegel des Landes Tirol ausgezeichnet.

"Interaktive Karte"

Hier können Sie sich über die Vorschläge für Wanderungen ansehen und die dazugehörigen Informationen herunterladen.

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